29.03.2018 - Mitteilung des DJB KR-Referenten zu Kaeshi-waza

Die Bundeskampfrichterkommission informiert:
Am Wochenende 24./25.3.18 fand in Dubrovnik das Kampfrichterseminar der EJU statt. Hier wurde der DJB durch Bundestrainer Richard Trautmann und Kampfrichterreferent Stephan Bode vertreten. In Theorie und Praxis wurde die Interpretation der neuen Regeln erläutert. Eine entscheidende Veränderung ergab sich bei der Interpretation der Kaeshi-waza-Regel. Hier wurde die bisherige Formulierung folgendermaßen erläutert:

• In the case of Kaeshi-waza Tori, the thrower who is applying the counter attack, CANNOT use the impact of landing on the tatami.

Im Fall von Kaeshi-waza kann Tori, der Werfende, der die Kontertechnik anwendet, die Landung auf der Matte nicht zum Werfen benutzen.

Dies bezog sich bisher auf die Landung auf dem Rücken oder der Seite.
Neu heißt es, dass sich dies nur auf die Landung auf dem Rücken bezieht, beim Aufkommen von Tori auf der Seite kann die Kontertechnik bewertet werden.

Stephan Bode
Bundeskampfrichterreferent


11.02.2018 - Zwei Mal SILBER für Dewi de Vries

Die Judosportlerin Dewi de Vries vom JSC Heidelberg Rhein-Neckar gewinnt in acht Tagen zwei Mal Silber bei Europacups!

Am 11. Februar wurde die Teilzeit Internatsschülerin am OSP Rhein-Neckar bei ihrem ersten Cadet Europacup im Jahr 2018 zweite in Follonica (Toskana/Italien).
Nach vier Siegen gegen Arfaoui und Ciano (beide Italien), Guzin (Russland), Brancheva (Bulgarien) und einer Niederlage in der Finalbegegnung gegen Tasic (Serbien) gewann Dewi Silber und somit 60 Punkte für die Weltrangliste.

Am Sonntag den 18.2. trat die Judoka des Judo-Sport Club Heidelberg erneut für Deutschland beim nächsten Europa Cup im sonnige Fuengirola auf der spanischen Insel Malaga an. Wie in der Woche zuvor stand Dewi nach vier Siegen gegen Pileckaite (Litauen), De Luca (Frankreich), Cooper (Großbritannien) und Vasileva (Russland) im Finale. Diesmal gegen die Weltranglisten Erste Khilifi aus Tunesien. Dewi ging zunächst hoch in Führung. Der Tunesierin gelang dann aber der Ausgleich und sie entschied das Finale in der Verlängerung für sich. Dewi verbuchte erneut 60 Weltranglistenpunkte für sich.

Mit einem Europa Cup Sieg im Slowenischen Koper im November letzten Jahres und nun zwei Mal Platz 2 katapultierte sich Dewi mit 162 Punkten auf Rang 3 der Kadetten Weltrangliste. Damit hält sie derzeit die Norm, um an den Youth Olympic Games 2018 in Buenos Aires teilzunehmen.

Gez. Rok Kosir - Landestrainer

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18.01.2018 - Judo Top Team BaWü - Projektstart (Sindelfingen)

Am 18. Januar trafen sich Landestrainer Mirko Grosche, WJV Präsident Martin Bobert, Leistungssportkoordinator Rainer Ehrlich, 1. Teamförderer Soshin Katsumi und BJV Sportmanagerin Esther Pisch mit den nominierten Athleten des Judo Top Teams BaWü.

Bis auf Sven Heinle (frisch gebackener Deutscher Vizemeister), der leider erst am Freitag zur Deutsche EM anreiste, konnten alle, in dem Fall, Athletinnen teilnehmen:
Katharina Menz (frisch gebackene Deutsche Meisterin - 5. Titel!!!)
Anna-Maria Wagner (frisch gebackene erneute Deutsche Meisterin)
Sappho Coban (3. Platz Deutsche EM)
Alina Böhm (aktuell verletzt)
Patrycia Szekely (aktuell verletzt)

Esther Pisch berichtete über den Projektverlauf, die Ursprungsidee, Fördermöglichkeiten und die Nominierungkriterien. Gemeinsam wurde das weitere Vorgehen besprochen. aufkommende Fragen konnten unkompliziert geklärt werden.
Martin Bobert stellte die neue Homepage vor:
www.judo-top-team-bawü.de
Und Soshin Katsumi erklärte die Hintergründe zu dem, eigens dafür entwickelten, Logo. An dieser Stelle geht ein großes Dankeschön an den ehemaligen Kaderathleten und Designer für die große Unterstützung des Top Teams!

Sehr erfreulich ist, dass das Projekt nun endlich starten kann!
Alle Spitzensportler sind überzeugt von dem Konzept und freuen sich über die neue Plattform. Sie unterzeichneten alle die Vereinbarung und sind motiviert eigene Paten zu gewinnen.

Wer mehr über das Projekt erfahren oder direkt als Pate einer unserer Topathleten fungieren möchte, ist herzlich eingeladen unsere Homepage (s.o.) zu besuchen.

Bei Fragen zur Förderung oder im Allgemeinen zum Projekt, hilft Esther Pisch gerne weiter:
esther.pisch@badischer-judo-verband.de
Bei speziellen Fragen bzgl. Finanzen/Spenden steht Thomas Schmid Ihnen gerne zur Verfügung:
t.schmid@wjv.de

Wir freuen uns auf viele engagierte Sportlerpaten, egal ob Bekannte, (ehemalige) Judoka oder Unternehmensvertreter!
Werden Sie Teil des Teams und betreuen Sie unsere sechs Athleten auf ihrem Weg zu den Olympischen Spielen!

Gez. Esther Pisch
Judo Top Team BaWü - Projektstart (Sindelfingen).jpg
Judo Top Team BaWü - Projektstart (Sindelfingen).jpg

18.12.2017 - In 16 Tagen zum Team-ITC Japan 2017

Eine Einheit - 30 Runden Randori, um 6:15 Uhr Treppenläufe, kulinarische Hürden und ein ungeplant hohes Maß an Teambuilding.

Ja, dieses Jahr war es für die U21 Mädels, um Bundestrainer Lorenz Trautmann, schon eine ganz besondere Trainingsreise nach Japan. Die 16-tägige Reise startete auch direkt mit der ersten Hürde, denn 10 kuschelige Tage im 12er Zimmer, Decke an Decke auf dem bequemen Boden, sorgten durchaus für manch eine Herausforderung; Kein Problem für das, nun für 2018 perfekt eingespielte, Team.

Welch ein Glück, dass sich unsere zähen Judokas nicht mal von dieser unerwarteten Art der Persönlichkeitsstärkung aus der Fassung haben bringen lassen. So wurde jede Einheit, erschien sie auch noch so endlos, motiviert –als Team- gemeistert. Und was macht es schon aus kein Internet zu haben, wenn es doch 11 weitere Personen im Zimmer gibt, die nur darauf warteten, das erste dem Schlaf verfallene Dornröschen mit wunderschönen Gesichtsverzierungen zu krönen. Ganz nach dem Motto: „Immer sportlich nehmen“, sorgten die im schwarzen Zimmerloch verschwindenden Gegenstände und Kleidungsstücke ebenfalls für keinerlei Unruhen mehr. Auch die abendlichen Teamsitzungen im nächstgelegenen Supermarkt, um sich seine tägliche Dosis an „Social Media“ abzuholen, führten erst zu richtig familiärer Stimmung.

Es hatte fast schon Klassenfahrtcharakter, wären da nicht die langen Tage voller neuer sportlicher Herausforderungen gewesen. So verliefen die Tage an der Teikyo University so harmonisch, dass mit Gruppenspielen am späteren Abend nochmal richtig für Stimmung gesorgt werden musste. Dies half auch dabei, trotz der am nächsten Morgen um 6:15 Uhr bevorstehenden Treppen Sprints, mit einem Lächeln einzuschlafen.

Mit vielen dazugewonnen Tricks und Eindrücken sowohl im Boden, als auch im Stand, konnten unsere Kämpferinnen den Japanern von Tag zu Tag immer mehr zeigen, dass auch mit uns Deutschen ganz und gar nicht zu spaßen ist.

Weiter ging es dann mit dem Umzug mitten in den Großstadtdschungel von Tokio. Zusätzlich nochmal ein ganz besonderes Gefühl, auf der Tatami in der Geburtsstätte des Judos stehen zu dürfen. Auch wenn das Judotraining um 7 Uhr in der Früh im Kodokan zusammen mit der japanischen Nationalmannschaft und anderen Top Nationen, keine Gnade für Morgenmuffel zeigte.

Neben dem Trainingsalltag stand dann aber das, über zwei Tage gehende Highlight, sich mal die richtig Großen auf der internationalen Bühne, beim Grand Slam in Tokio anschauen zu dürfen, ganz oben auf dem Programm. Selbstverständlich bestand hier auch endlich die Möglichkeit für die Athleten, mal die kulinarischen Höhepunkte und Shoppingtrips in dieser Metropole auszukosten.

Um auch wirklich so viel wie möglich an wertvollem Training mitzunehmen, nahmen die Juniorinnen in ihren letzten drei Einheiten schließlich am internationalen Traingscamp des Grand Slams teil. Besonders für die Jüngsten unter ihnen, erforderte es viel Nervenstärke und Biss, um gegen die Elite der Erwachsenen im National Trainings Center durchzuhalten. Die Muskeln schmerzten, die Müdigkeit war jedem ins Gesicht geschrieben, aber jeder ein deutliches Stück stärker als zuvor, war das Team nun reif die Heimreise anzutreten.

Und alle sind sich bewusst: „Wir sind bereit für das Jahr 2018!“

Gez.: Julie Hölterhoff

In 16 Tagen zum Team-ITC Japan 2017.jpg
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18.11.2017 - Ländervergleich Mu15 (Backnang)

Am Ländervergleich nahmen Hessen, Württemberg und Baden teil.

In der ersten Kampfbegegnung standen sich Baden und Hessen gegenüber.
Baden gewann mit 6:2.
Gepunktet haben Julian Mandel, Felix Bächle, Diego Beeh, Davyd Malyy, Levente Hartstang, Jasper Kotte.

Im zweiten Kampf gegen Württemberg unterlag Baden nach anfänglicher Führung mit 5 zu 3, damit sicherte sich die Mannschaft den 2. Platz.
Gewonnen haben Julian Mandel, Tom Müller und Max Düsterdiek.

Im Anschluss gab es noch einen Freundschaftskampf gegen das Team aus Württemberg, diese Begegnung wurde leider deutlich verloren.

Die Mannschaft bestand aus:
Julian Mandel
Felix Bächle
Tom Müller
Diego Beeh
Max Düsterdiek
Maxim Maslch
Davyd Malyy
Egor Nikitin
Richard Sobko
Levente Hartstang
Jasper Kotte
Constantin Drepper

Gez.: Salvatore Riggio

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26.10.2017 - Talentstiftung für Lea Schmid

Die 17-jährige Judoka Lea Schmid ist vom Kuratorium der Talentstiftung Henning Tögel zur Förderung im Bereich Sport ausgewählt worden. Sie ist nach Trampolinspringer Oliver Amann und Kunstturnerin Kim Janas das dritte Sporttalent der Stiftung, das eine Förderung beim Olympiastützpunkt Stuttgart erfährt.

Der Unternehmer Henning Tögel gründete 2009 die Stiftung, um Talente im Bereich Kunst & Kultur, Wissenschaft und Sport zu entdecken und auf ihrem Weg zu unterstützen. Deshalb berief er gezielt kompetente Fachleute aus diesen Bereichen ins Kuratorium, eine ehrenamtliche Tätigkeit, der auch Thomas Grimminger, Leiter des OSP Stuttgart, engagiert nachkommt.

Es war dem 2013 verstorbenen Stifter Henning Tögel sehr wichtig, dass stets die gesamte Persönlichkeit der Talente gesehen wird, und nicht nur das rein Fachliche im Fokus steht. Diesem Stifterwillen wird im Fall von Lea Schmid best möglich entsprochen: die Talentstiftung Henning Tögel sorgt mit der anteiligen Übernahme der OSP Internatskosten in Höhe von 300 € monatlich dafür, dass die junge Judoka ihre schulische Ausbildung an der Elitschule des Sports, der Johann-Friedrich von Cotta Schule, und das Training für den von ihr bereits in jungen Jahren gewählten Leistungssport Judo optimal unter einen Hut bringen kann, und weitab der Familie ein gutes soziales Umfeld mit empathischer Betreuung vorfindet. Die Förderung wurde im August 2017 begonnen und ist zunächst für ein Jahr vereinbart.

Das sportliche Talent von Lea Schmid lässt sich zweifelsfrei erkennen: sie erreichte den 1. Platz bei den deutschen Meisterschaften der U18, gefolgt vom 3. Platz bei den deutschen Meisterschaften der U21, machte den 2. Platz beim European Cup der U21 in Lignano (Italien), und im September 2017 bei den Europameisterschaften mit dem Team den 3. Platz, im Einzel erreichte sie Platz 5.

Zu ihrer Begeisterung und Leidenschaft für den Sport kommt bei Lea Schmid noch der feste Wille dazu, ihre gesteckten Ziele zu erreichen. Fest im Blick hat sie die Olympiade 2024, und natürlich möglichst viele Medaillen bei Wettbewerben auf dem Weg dahin.

Mirko Grosche, Lea Schmids Judo-Trainer beim OSP, zum Potenzial der jungen Judoka: „Leas Traum, bei den Olympischen Spielen 2024 für Deutschland an den Start zu gehen, kann wahr werden. Sie ist talentiert, motiviert und fleißig. Mit dem 5.Platz bei der Junioren-Europameisterschaft in Maribor Slowenien hat sie ein Achtungszeichen gesetzt, da sie eigentlich noch zur Altersklasse Frauen u18 gehört. Durch den Besuch einer Schule des Eliteschulverbundes für Sport in Stuttgart, das Wohnen im Internat des Olympiastützpunktes Stuttgart und das Training am Bundesstützpunkt Judo hat sie optimale Bedingungen für das Erreichen ihrer hohen sportlichen Ziele.
Im November diesen Jahres wird sie erstmalig mit der Junioren-Nationalmannschaft das Mutterland des Judo - Japan - besuchen und mit vielen der besten Judoka der Welt trainieren. Dies wird ihre Motivation, unseren Kampf-Sport auf höchstem Niveau zu betreiben, sicherlich weiter beflügeln. Im Namen des Bundesstützpunktes Judo Stuttgart/Sindelfingen möchte ich mich recht herzlich bei der Stiftung für die Unterstützung unserer Judokämpferin bedanken."

Mehr zu Lea Schmid und den anderen Talenten, die von der Talentstiftung Henning Tögel gefördert werden, gibt es auf www.talentstiftunghenningtoegel.de

Einen kurzen Einblick auch hier im Video:

https://www.dropbox.com/s/9gd8ouk472tpeh6/Imagefilm%20TSHT.mp4?dl=0

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Gez.: Talentstiftung Henning Tögel

02.10.2017 - Pressemitteilungen zum Rückzug der Judo Bundesliga in Ettlingen

Quelle: BNN - 02.10.17
Pressemitteilungen zum Rückzug der Judo Bundesliga in Ettlingen.pdf
Pressemitteilungen zum Rückzug der Judo Bundesliga in Ettlingen.pdf

07.08.2017 - EM der Sehgeschädigten (Birmingham)

Bei den Europameisterschaften der Sehgeschädigten konnten die beiden Judofighters Nikolai Kornhaß (Silber) und Oliver Upmann (Bronze) eine Medaille mit nach Hause nehmen.

Auch am Start waren Marc Milano uns Sebastian Junk, die ebenfalls für die Judofighters Rhein-Neckar auf die Matte gingen.

Nikolai Kornhaß (-73kg) zeigte einen sehr starken Wettkampf im Halbfinale schlug er den Paralympicsieger von London 2012 und Vizeparalympicsieger von Rio 2016 mit einem wunderschönen Schenkelwurf.
Im Finale musste er sich dann allerdings dem russischen Starter Kutuev geschlagen geben.

In der Klasse bis 100kg ging Oliver Upmann an den Start. Für Oliver lief die Vorbereitung alles andere als optimal. Umso erfreulicher ist es daher, dass es ihm gelang beim Saisonhöhepunkt voll da zu sein.
Nach einem sehr starken Turnier gelang es Oliver schließlich im Kampf um Platz drei, mittels einer Würgetechnik, den Sieg zu erringen.
Somit schaffte es Oliver Upmann zum zweiten Mail in seiner Karriere nach 2011 in London bei einer Europameisterschaft aufs Treppchen.

Auch Marc Milano kann mit seinem Auftritt im Einzel zufrieden sein. Leider reichte es für ihn nicht zu einer Medaille. Er musste sich im kleinen Finale geschlagen geben und beendete das Turnier somit als Fünftplatzierter.

Der deutsche Starter mit der meisten Erfahrung war erneut Sebastian Junk. Leider gelang es ihm nicht seinen großen Erfahrungsschatz auf die Matte zu bringen. Er schied frühzeitig aus.

Am letzten Wettkampftag stand noch der Team-Wettbewerb an. Für Deutschland ging eine sehr junge Mannschaft an den Start. Sie zeigte einen mutigen Auftritt, musste aber gleichzeitig offenbaren, dass der Anschluss zur europäischen Spitze noch etwas auf sich warten lässt. Gleichzeitig wurde aber sehr deutlich, dass den Jungs die Zukunft gehört.

Quelle: www.judono1.de
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19.06.2017 - Erfolgsmeldung Judo-Team Baden-Württemberg

Bei den European Open in Bukarest, einem Turnier der IJF Welt-Tour, belegte Patrycia Szekely, von der FT Freiburg 1844, einen sehr guten 3. Platz, ihre erste internationale Medaille bei einem Turnier des Altersbereiches Frauen. Diese Platzierung sollte eigentlich eine Nominierung für die Team-WM in Budapest nachsichziehen. Aber das internationale Reglement wurde geändert, die Gewichtsklasse bis 52 kg wurde beim Team-Wettbewerb gestrichen, es findet jetzt ein (olympischer) Mixwettkampf statt, mit drei Frauen- und drei Männer-Gewichtsklassen.

Katharina Menz, von der TSG Backnang, belegte beim gleichen Turnier einen guten 5. Platz und sicherte sich die Nominierung für die Weltmeisterschaft in Budapest im Einzel in der Gewichtsklasse bis 48 kg. Ebenfalls für die WM in Budapest nominiert wurde Anna-Maria Wagner bis 78 kg (KJC Ravensburg) sowie für eine Ersatzposition bis 57 kg Sappho Coban vom BC Karlsruhe.

Am gleichen Wochenende gab es einen European Junior Cup im österreichischen Leibnitz:
Hier belegte Lea Schmid, vom Judozentrum Heubach, einen sehr guten 2. Platz bis 78 kg und erkämpfte ihre dritte Medaille bei einem internationalen Wettkampf. Nun müsste sie die Nominierung zur Junioren-Europameisterschaft im September ebenso sicher haben, wie Patrycia, obwohl sie eigentlich noch dem Altersbereich Frauen u18 angehört.

Julie Hölterhoff vom KSV Esslingen erkämpfte Rang 3 bei dem EJC Leibnitz und machte damit auch einen wichtigen Schritt in Richtung Junioren-Weltmeisterschaft im Oktober in Zagreb, auch sie kämpft in der Gewichtsklasse bis 78 kg. Da in dieser Gewichtsklasse neben Lea und Julie noch weitere starke deutsche Athletinnen vorhanden sind, kann es sein, dass Julie nur bei der WM an der Start geht, während Lea die EM kämpfen könnte. Bei Patrycia hoffen wir auf einen Doppelstart.

Sarah Herrmann, Xenia Coban, Alina Böhm, Philipp Haug und Viktor Driller kämpfen bei den nächsten Cups noch um die notwendigen Medaillen, um die Nominierung für einen der Höhepunkte zu erreichen.

Am letzten Wochenende fand in Slowenien ein European Senior Cup in Slowenien statt:
Patrycia Szekely von der Freiburger Turnerschaft 1844 e.V. erkämpfte sich hier ihren ersten Titel im Altersbereich der Frauen.
Bei diesem weiteren Test-Wettkampf im neuen Altersbereich unterstrich sie, sehr gut betreut von Wolf-Rüdiger Schulz, ihre derzeitige Top-Form. Sie siegte drei Mal vorzeitig und gewann auch das Finale gegen Pupp aus Ungarn mit einer Wertung für eine gelungene Wurftechnik.

Lukas Klemm vom VfL Sindelfingen startete bis 60 kg bei den Männern, siegte ein Mal und verlor aber danach zwei weitere Begegnungen und schied in der Hauptrunde aus.

Gez.: LT Mirko Grosche

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04.02.2017 - Drei-Länder-Eck-Tageslahrgang mit Rok Kosir (Singen)

Am 4. Februar veranstaltete das Judo-Aikido-Team Singen einen riesigen internationalen Drei-Länder-Eck Lehrgang. Teilnehmende Nationen waren:
Österreich
Schweiz
Lichtenstein
Deutschland / Baden-Württemberg

Das Training wurde von Landestrainer Rok Kosir geleitet.

Mit 121 Judoka aus 35 verschiedenen Vereinen war der Lehrgang brillant besetzt.

Neben dem Basler Kantonalkader mit der schweizerischen Kantonalkadertrainerin Stella Camperstin waren auch noch die Vorarlberger mit ihrer Kampfmannschaft zu Besuch.

Die Qualität des Lehrgangs war hoch, da einige Süddeutsche Meister/innen, BW-Meister/innen, Landesmeister /innen, Südbadischer Meister/innen und der Mongolische Meister U13 anwesend waren.

Bernd Häusler, der Oberbürgermeister von Singen, begrüßte die Trainer persönlich und war begeistert von der Wettkampfatmosphäre in der Judohalle.

Rok begann den Lehrgang mit Wettkampfbodentechniken, die die Judoka alle sofort versuchten umsetzten.
Nach zwei Stunden Bodentechniken und Boden-Randori gab es zum Mittagessen frisch gelieferte Pizzen.

Nach der Stärkung ging es weiter mit Standtechniken.
Das Highlight waren die 2,5 Stunden Standrandoris, wo sich die besten mit den besten die besten maßen.

Insgesamt ein gelungener qualitativ hoher, grenzüberschreitender und schweißtreibender Lehrgang und damit ein schöner Judotag!

Gez.: Elver Murati

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