23.11.2013 - Julian Walter neuer DJB-B-Kampfrichter

Julian Walter (TV 05 Bruchhausen) hat bei den Süddeutschen Vereinsmeisterschaften der U 18 in München am 23.11.2013 die Prüfung zur DJB-B-Kampfrichterlizenz mit großem Lob bestanden.

Julian gehört dem TV 05 Bruchhausen an, studiert in Freiburg Medizin und hat sich dort der Freiburger Turnerschaft von 1844 angeschlossen. Er ist zudem als Trainer und Kämpfer aktiv.
Julian hatte sich im Verlauf des Jahres 2013, trotz der hohen zeitlichen Belastung seines Studiums, bei allen Süddeutschen Meisterschaften zur Beobachtung durch die Landeskampfrichterreferenten der Verbände Bayern, Württemberg und Baden gestellt. Die Prüfung wurde durch den DJB-Kampfrichterreferenten der Gruppe Süd und internationalen Kampfrichter (IJF-B) Klaus Pfaffl (Bayern) und den Olympiakampfrichter (IJF-A) Vladimir Hnidka (Baden) durchgeführt.

Daneben haben noch Michael Brand (Württemberg) und Matthias Rauschert (Bayern) die Prüfung zur DJB-B-Lizenz bestanden.
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06.05.2013 - Neuer Kampfrichter im Judo-Kreis Schwarzwald-Bodensee

Der in Baden bereits seit Jahren aktive Judo-Kämpfer Philipp Holzmann vom JSV Villingen hat beim gestrigen Freiburger Pokalturnier vom Kreiskampfrichterreferenten Torsten König die Kreiskampfrichterlizenz “E“ überreicht bekommen.
Damit ist er der derzeit jüngste lizenzierte Kampfrichter im Judo-Kreis Schwarzwald-Bodensee.

Als bisheriger Kampfrichteranwärter hat er bei vielen Einsätzen gute praktische Leistungen gezeigt und im vergangenen Januar in Freiburg auch die theoretische Prüfung vor der badischen Kampfrichterkommission bestanden.

Sein Bestehen auch der praktischen Prüfung zur E-Lizenz war daher reine Formsache.

Herzlichen Glückwunsch!

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22.11.2012 - Neuer Kampfrichterreferent im Kreis Schwarzwald-Bodensee


Neuer Kampfrichterreferent im Kreis Schwarzwald-Bodensee.pdf

28.07.2012 - Badischer KR bei Olympia 2012

Vladimir Hnidka als JUDO-Kampfrichter nominiert für Olympia 2012

Eine große Ehre für ein Mitglied aus unserem badischen Verband: und zwar wurde Vladimir Hnidka (TV Wertheim) von der IJF 2012 als Kampfrichter für die Olympischen Spiele in London nominiert. Er wird zwar dort für sein Heimatland Tschechien antreten, ist aber mit Andreas Hempel (Pirmasens) auch ein Vertreter der deutschen KR-Schule bei Olympia und somit auch für Baden eine große Ehre !
Der 50jährige selbständige Maschinenbau-Dipl.Ing. ist verheiratet, hat 2 Kinder und lebt mit seiner Familie jetzt in Nürnberg, bleibt aber seinem „Heimatverein TV Wertheim“ und somit dem Badischen Judo-Verband treu!
Er kam Weihnachten 1988 aus der Tschechoslowakei nach Wertheim, wo er seit 1975 kämpfte, davon seit 1980 in der Tschechoslowakischen Bundesliga und im Nationalkader/ Junioren. Im Jahr 1980 wurde er in seinem Heimatland Kampfrichter. Er blickt also auf eine 32jährige Kampfrichterzeit zurück. 1989 begann er dann mit der Kampfrichterei in Baden; nach der Landeslizenz in Baden, machte er 1999 die IJF-B-Lizenz in Moskau und die IJF-A-Lizenz 2003 in Abuja/Nigeria (für sein Heimatland). Er hat inzwischen 9 Weltmeisterschaften, 26 Europameisterschaften und 57 Grand Slams, Grand Prix und World-Cups geschiedst.
Beim Deutschen Judo-Bund ist er gelegentlich als Kampfrichter-Beobachter eingesetzt und natürlich auch als Kampfrichter. Er ist Beobachter in der Gruppe Süd sowie Bewerter der KR in Bayern, Baden und Württemberg und Lektor bei KR-Seminaren der Gruppe Süd. Da er ab August 2011 = 17 internationale Einsätze , angefangen mit der WM in Paris bis im Mai 2012 beim Grand Slam in Moskau hatte, musste er im Land oder in der Gruppe Süd einige Einsätze absagen. Dafür ist er jetzt Ende Juli/August bei den Olympischen Spielen in London eingesetzt. Drücken wir ihm die Daumen für „ein gutes Schiedsen bei Olympia“!
Neben der KR-Tätigkeit war er jahrelang Trainer der 1.Bundesligamannschaft der TG Höchberg und TUS Dorfbrotzelten (besitzt die DJB-Trainer-A-Lizenz.)
U.Braun

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06.11.2010 - KR Schulung 2010

Die badischen DJB-A und IJF-Kampfrichter haben am Bundeskampfrichterlehrgang in Bad Blankenburg teil genommen (Simone Nyari, Sebastian Schek, Werner Strittmatter, Roberto Negoveti und ich). Anbei ein Bild von allen gemeinsam mit den württembergischen Kampfrichtern und Carsten Finkbeiner, der dort als Lehrgangsreferent (Trainer eines Bundesligavereins) tätig war
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KR Schulung 2010.doc

01.11.2010 - DJB Wettkampfregeln 2011


DJB Wettkampfregeln 2011.pdf

10.01.2010 - Gruppenkampfrichterlehrgang 2010

„Die IJF möchte die fundamentalen Judowerte erhalten. […] Auf der anderen Seite möchte die IJF die Kampfregeln während der Olympiaqualifikationsperiode ändern. Aus diesem Grund hat die IJF viele Experimente durchgeführt und neue Regeln für die Zeit-Spanne vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2012 beschlossen.“ (International Judo Federation)
Diese Regeländerungen werden auf allen Ebenen des Judosports wirksam und müssen daher allen Beteiligten bekannt sein. Die notwendigen jährlichen Fortbildungsmaßnahmen für alle Kampfrichter fanden mit den ersten Lehrgängen für Bundeskampfrichter bereits ab November statt. Zu dieser Zeit war die Anpassung der Regeln noch nicht vollständig beendet. Am Wochenende vom 8. bis 10. Januar 2010 fand nun in Oberhaching der Lehrgang für alle Bundeskampfrichter der Gruppe Süd statt.
Wesentlicher Teil der Regeländerungen ab dem Sportjahr 2010 ist das Verbot des Greifens und Blockens der Beine bzw. unterhalb der Gürtellinie. Als Sanktion auf diese Techniken wird in Zukunft eine Bestrafung mit Hansokumake, also der sofortige Verlust des Kampfes, erfolgen. Ausgenommen von diesem Verbot ist lediglich das Greifen der Beine in einer Kombination von Techniken, also wenn der Griff zum Bein erst bei der Folgetechnik nach einem ernstgemeinten Angriff erfolgt. Eine weitere Ausnahme bildet der Griff an die Beine bei einem Konter auf einen bereits mit direktem Körperkontakt ausgeführten Angriffswurf.
Die Ausführungen zu diesen neuen Regeln, Ausnahmen und den sich daraus ergebenden Grenzbereichen beschäftigten die Kampfrichter der Gruppe Süd über zwei Tage hinweg in Theorie und Praxis. Bei der Videoanalyse wurden dazu eindeutige Szenen betrachtet aber auch Situationen besprochen, die bei der Konsultation auf der Matte ein „Zwei zu Eins“-Meinungsbild liefern würden. Für die Praxis würde dies bedeuten, dass weder eine Bestrafung ausgesprochen würde, noch eine Bewertung der Technik erfolgte.
Die Lehrgangsteilnehmer um Gruppenreferent Klaus Pfaffl und Weltkampfrichter Vladimir Hnidka waren sich aber einig, dass die Kämpfer nicht versuchen werden Beingreifer-Techniken anzuwenden, die sie in die Gefahr eines Hansokumakes führen.
Neben diesem bedeutenden Themenkomplex der Angriffe unterhalb der Gürtellinie wurden auch noch weitere Themen an der Sportschule in Oberhaching besprochen. So soll defensive Haltung im Wettkampf in Zukunft noch schneller zu einem Shido führen. Hier ist, sofern diese Haltung von beiden Kämpfern ausgeht auch eine gleichzeitige Bestrafung beider Kämpfer möglich.
Auch Ausnahmeregelungen für Altersklassen der Jugend wurden thematisiert, bei denen ein Verstoß gegen die Beinfassregelung mit Shido bestraft wird und in der U17 im Wiederholungsfall sogar mit Hasokumake. Weitere Regelanpassung in der Jugend (U11/U14) ist das Verbot der Reiter-Technik als Umdrehtechnik. Grundgedanke dieses Verbotes ist der Schutz der Jugendlichen und Kinder.
Neben den Informationen für die Kampfrichter aller Landesverbände nutzten die anwesenden Landesreferenten Herbert Eberlein (Bayern), Pierre Bruckmann (Baden) und Frank Müller (Württemberg) die Lehrgangszeit auch, um Ihre Kampfrichter über Neuigkeiten aus ihren Verbänden zu informieren.
Ungeliebter Teil des Gruppen-Lehrgangs war – wie in jedem Jahr – auch der schriftliche Test. Neben den Inhalten der fachlichen Fortbildung bot der Lehrgang den anwesenden Kampfrichtern die Zeit, sich mit den Kolleginnen und Kollegen über weitere Themen auszutauschen. Ein Austausch, der trotz unzähliger Kampfrichter-Einsätze des einzelnen sonst oft zu kurz kommt.
Nach Abschluss des Lehrgangs freuen sich die Kampfrichter der Gruppe Süd auf die anstehenden Meisterschaften und bereits jetzt auf den Fortbildungs-Lehrgang für das Sportjahr 2011, der dann im Landesverband Baden stattfinden wird.
Jens Jakob

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30.12.2009 - direktes Hansoku-make bei Beinangriffen mit Bilden

nationale Sonderregelungen:

Bis zum 31.03.2010 gilt in Bezug auf das Verbot des Fassens unterhalb des Gürtels, dass ein Verstoß in den Altersklassen U 17, U 20 und Männer/Frauen beim 1. Mal mit Shido und beim 2. Mal mit Hansoku-make geahndet wird

In Bezug auf die ab 1.1.2010 geltenden neuen Regeln, dass das direkte Fassen oder Blocken unterhalb des Gürtels verboten ist, hat die Bundesjugendleitung, in Verbindung mit der Bundeskampfrichterkommission folgenden Beschluss gefasst:

In den Altersklassen U10, U12 und U14 wird jeder Verstoß gegen diese Regel bis auf Weiteres nur mit Shido bestraft. Ein Hansokumake erfolgt also erst nach dem 4. Shido.

In der Alterklasse U 17 wird der Verstoß gegen die Beinfassregel bis auf Weiteres beim 1. Mal mit Shido, beim 2. Mal mit Hansokumake bestraft.


direktes Hansoku-make bei Beinangriffen mit Bilden.pdf
direktes Hansoku-make bei Beinangriffen mit Bilden.doc

28.11.2009 - 2 neue DJB-B Kampfrichter in Baden

Martin Amelang (PS Karlsruhe) und Axel Heizmann (TSV RW Lörrach) haben bei den Süddeutschen Vereinsmannschaftsmeisterschaften U 17 am 28.11.2009 in Heitersheim die Prüfung zum DJB-B-Kampfrichter mit überzeugenden Leistungen bestanden. Beobachtet wurden beide durch den Gruppenkampfrichterreferenten Klaus Pfaffl, den Weltkampfrichter (IJF-A) Sebastian Schek (Baden) und den Kampfrichterreferenten des Bayerischen Judo-Verbandes Herbert Eberlein. Die theoretische Prüfung hatten beide bereits Ende Januar dieses Jahres gemeistert. An diesem Wochenende wurden noch 2 KR aus Bayern und 1 KR aus Württemberg ebenfalls erfolgreich zum DJB-B-KR geprüft. Beide dürfen damit künftig auch auf Süddeutschen Meisterschaften und den Veranstaltungen der 2. Bundesliga als KR auf der Matte stehen.

Bild privat:

v.l. Pierre Bruckmann, Martin Amelang, Axel Heizmann, Sebastian Schek
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