02.09.2006 - Jugendzeltlager des BJV 2006 Jugendzeltlager 2006 auf dem Herzogenhorn

Vom 03. bis zum 07. September fand das diesjährige baden-württembergische Jugendzeltlager der 13-16 Jährigen auf dem Herzogenhorn statt.
Unter der erfahrenen Leitung der BJV- Mädelreferentin Nicole Saam mit ihrem Betreuerteam bestehend aus Fabian, Roland, Michael, Franziska und Sabine wurde auch das diesjährige Jugendcamp beim im Leistungszentrum Herzogenhorn wieder ein voller Erfolg.

Der Beginn der Sommerferien ließ nicht gutes für das Wetter ahnen, doch zwei Tage vor Start des Lagers erwärmte sich das Klima und es gab keinen Bodenfrost mehr. Dass die Zelte im Nebelregen aufgebaut werden musste überraschte kaum einen der vielen erfahrenen Teilnehmer, waren doch 31 von 46 Teilnehmern bereits im Vorjahr dabei gewesen, aber die restlichen Tage spielte das Wetter gut mit.
Auf der Matte eröffnete Landestrainer U20 Janos Bölcskei das Training. Als roter Faden stand diese Woche der Uchi-mata mit allen möglichen Varianten der Vor- und Nachbereitung auf dem Programm. Natürlich kam auch für die Wettkämpfer das Randori nicht zu kurz, am Ende jeder Einheit standen drei bis fünf Übungskämpfe auf dem Plan.
Des Weiteren fungierten Franziska Bügel aus Pforzheim und Fabian Schley als Trainer. Das Aufwärmtraining mit den verschiedensten Spielen und turnerischen Übungen forderte einige sehr, trotzdem wurde dann auch im Technikteil eifrig geübt. Ob Franziskas Uchi-mata-gaeshi oder Fabians Befreiungen aus der doppelten Beinklammer, immer wieder wurde auch am Boden Neues geboten.
Gegen Ende des Lagers traf Boris Trupka als Trainer auf dem Horn ein. Direkt aus Braunschweig vom Nationalkader-Trainingslager der Männer aufs Horn, und das als frischgebackener Internationaler Deutscher Vizemeister! Auch er zeigt noch mal zum Schwerpunkt Uchi-mata einen neuen Eingang, und danach gab es noch unzählige ernste und auch einige Spaßrandoris…

Trotz langer Nächte und dem Blinker-Nachgeländespiel, das sicher einigen eindrucksvoll in Erinnerung bleiben wird, gab es jeden Morgen einen oder mehrere Judoka, die mit Roland jeden Morgen in aller Frühe ihren Berglauf zum Gipfelkreuz unternahmen.

Außer Judotechnik und Randori gab es noch eine Menge Abwechslung außerhalb der Matte. Am Kletterturm mit verschieden schwierigen Kletterrouten sicherten Michael und Nicole den Aufstieg und das gefahrlose Abseilen.
Im Schwimmbad wurde Wasserball bis zum Umfallen (Untergehen?) gespielt, aber auch das Fußballspielen auf dem Freiplatz fand immer etliche Mitspieler.

Am Donnerstag musste Abschied genommen werden. Einige wären sicherlich noch Tage geblieben. In der ganzen Verabschiederei gab es bereits Reservierungen für nächstes Jahr: ich bin sicher wieder dabei, halte mir einen Platz frei!

N. Saam

In der word Datei finden sie einen Bilderreigen

Jugendzeltlager des BJV 2006.doc