24.10.2010 - Ettlingen leider nicht im  Bundesliga-Finale 2010 Wie die „Westdeutsche Allgemeine“ im Vorfeld, wohl auf Geheiß der Sport-Union Witten-Annen schrieb „Badenser sollen baden gehen“, so geschah es, wenn auch „super knapp“ am vergangenen Samstag in Witten, wo der Judo-Club Ettlingen mit einem „bitteren Achtungserfolg“, einem unentschieden 5:5, 37:39 verlor ! Diese super-knappe Niederlage in der Unterbewertung war der Ausschlag, dass die Ettlinger bei der Endrunde in Abensberg Ende November nicht antreten dürfen. Lag es an den Kämpfern beiderseits, oder an den Kampfrichtern, lag es an der überfüllten Halle, lag es daran, dass ein Großteil der DJB-Honoratoren (DJB-Präsident Peter Frese, Bundeskampfrichter-Referent Stefan Bode und einer seiner Mitarbeiter sowie Bundesliga-Beauftragter M. Kiem u.a.) anwesend waren, jedenfalls begann es schon mit dem 1.Kampf; hier rettete der für Witten kämpfende Holländer de la Croes seinen anfänglichen Yuko-Vorsprung über die ganze Kampfzeit, obwohl der Ettlinger Guruli einige Male am Mattenrand punktete. So ging es weiter: der in Führung liegende Dennis Huck verlor mit Wazaari gegen Stefan Oldenburg und der Holländer Mooren und Petrikov trennten sich unentschieden. Aufrücken konnten dann Dino Pfeiffer, der dem DJB-Kaderathleten Benjamin Behrla ein Yuko aufdrückte, wobei dieser dann bei der Verabschiedung mit „Nichtachtung seines Gegners“ antwortete; das Remis stellte dann Philipp Dahn mit einer Yuko-Wertung her; doch sofort stellten die Wittener durch Siege von Breitbarth und Jonas Focke gegen Sergej Schakimov und Soshin Katsumi das 4:2-Halbzeitergebnis her. Nach der Halbzeit kämpften Simon Emhard und Henry Schoeman unentschieden, ehe sich Dennis Huck gegen Stefan Oldenburg mit einem Ippon-Sieg revanchieren konnte. Pavel und Mooren gingen wiederum unentschieden auseinander, ebenso Dino Pfeiffer und Benjamin Behrla. Mit einem Wazaari-Sieg holte Patrick Sieger die Ettlinger zum Gleichstand; leider verlor Sergej Ryapoliv gegen den starken Andree Breitbarth und auch der große Einsatz von Soshin Katsumi mit seinem Ippon-Sieg über Florian Heimlich konnte zwar das Endergebnis 5:5 herstellen, jedoch
in der Unterbewertung lagen die Wittener mit 2 Punkten vorn und Ettlingen war aus dem Rennen; zwar traurig, dass das Finale verpasst wurde, trotzdem versprachen sie ihrem Boss Alfredo Palermo nach dem Duschen: „im nächsten Jahr sind wir wieder in
der Endrunde!“
U.Br.

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