06.09.2009 - Jugendlager auf dem Herzogenhorn 2009 Jugendlager 2009 in der Hebelhof-Jugendherberge
auf dem Feldberg
Vom 02. bis zum 06. September fand das diesjährige Judo-Jugendlager der 13-16 Jähri-gen auf dem Feldberg statt.
Unter der erfahrenen Leitung der BJV- Mädelreferentin Nicole Saam mit ihrem Betreuer-team bestehend aus Fabian Schley und Franziska Bügel wurde auch das diesjährige Ju-gendcamp trotz widrigsten Wetterbedingungen für alle 17 Teilnehmer ein toller Erfolg.
Bereits der Tag der Anreise begann mit heftigsten Regenschauern, die uns auch in den nächsten 4 Tagen komplett ans Haus binden sollten.
Zum Glück hatten wir eine 200m2 große Turnhalle nur für uns, so dass sie jederzeit für Sport und Spiel zur Verfügung stand.
Der Mittwoch begann dann auch bereits um 17:00 Uhr mit Mattenaufbau und einem Spiel. Die Essenszeiten waren auf 18:00 Uhr, 8:00 Uhr und 12:00 Uhr festgelegt. Nach dem Abendessen gab es dann endlich die erste Judo-Einheit mit dem baden-württembergischen Landestrainer der FU17, Rok Kosir. Rok zeigte unglaublich viele turnerischen Variationen des Kopf- und Handstandes, des Rades und weiterer Turnübun-gen. Danach gab es ein verschiedene Eingänge und Uchi-komi, und zum Abschluss eini-ge Randori. Für den ersten Abend reichte es allen, die Nachtruhe um 22:30 Uhr stellte kein größeres Problem dar.

Am Donnerstag begann Rok den Vormittag zunächst mit Standtechniken. O-uchi-gari, O-soto-gari und Tai-otoshi wurden mit den verschiedenen Eingängen kombiniert. Nach-mittags gab es nach Spielen und Akrobatik mit Salto vorwärts noch Bodentechniken, ins-besondere den Reiter-Umdreher zu erlernen. Rok motivierte alle Anwesenden und sie gaben beim Techniktraining und Randori ihr Bestes.

Am Freitagmorgen gab es mit Fabian ein freiwilliges gemeinsames Aufwärmspiel (Vol-leyball) um 7:15 Uhr mit Fabian in der Turnhalle, woran Etliche teilnahmen.
Um 10:00 Uhr kam dann der Top-Athlet der Woche zu Gast: Dino Pfeiffer, ehemaliger Vize-Junioren Europameister und Ersatz für die Weltmeisterschaften der Senioren 2009 in Rotterdam. Dino präsentierte sich bestens vorbereitet: Seine Sankaku-Varianten waren in kleinste Schritte zerlegt und bauten perfekt aufeinander auf. Die Sportler waren begeis-tert! Nachmittags gab es dann Te-guruma als Angriffstechnik und danach zahlreiche Randori-Runden. Nach etlichen Fragen und Autogrammen durfte Dino wieder heimfah-ren, für die jungen Sportler war es ein toller Besuch.
Abends stand eigentlich ein gemütlicher Grillabend auf dem Programm, aber aufgrund des regnerischen kalten Wetters wurde ausgiebig und lange Volleyball gespielt.

Am Samstagvormittag durften wir Bruno Tsafack, den baden-württembergischen Lan-destrainer MU17 auf dem Feldberg als Trainer begrüßen. Mit seiner witzigen und begeis-ternden Art animierte auch er die Sportler zu sehr guten Engagement im Techniktraining.
Bruno zeigte etliche Varianten von Yoko-tomoe-nage, ließ etliche Stand Uchi-komi trai-nieren und zu guter letzt gab es noch Ole Bischofs Dreher am Boden.

Für den Abschlussabend uns stand eine komplett ausgestattete Disco zur Verfügung. Die einzelnen Zimmer hatten verschiedene Vorschläge zur Abendgestaltung bei den Lehr-gangssprechern Anke und Marco abgegeben. Diese füllten den Abend komplett aus: von der Reise nach Jerusalem, Limbo bis zum Zeitungs-Tanzspiel war alles dabei! Nach der Nachtruhe herrschte noch munteres Geschwätz in den Zimmern, aber da das ganze Haus zu diesem Zeitpunkt von Erwachsenen gut besucht und auch sehr laut war gab es keinen Anlass dies zu unterbinden.

Sonntagmorgens kam noch ein weiterer letzter Trainer zu Gast, wieder ein Landestrainer, diesmal der der FU20 Janos Bölcskei. Es standen O-soto- und O-uchi-gari und Harai-goshi auf dem Programm. Die Eingänge von Rok wurden wiederholt und weitere neu erlernt. Auch in dieser letzten Einheit machten die Sportler engagiert mit und gaben in den letzten anstehenden Randori noch mal ihr Bestes.

Dieses Jugendlager hatte sicher ein total anderes Flair als die der vergangen Jahre. Aber der stete Wechsel der Trainer, die Zimmer und das immer gute Essen hatten auch ihre Vorteile.

Ich hoffe, ihr seid im kommenden Jahr wieder dabei!

Nicole Saam


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