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Datum: 02.03.2013
Ort:
   
Erfolgreichstes Wochenende der Judoabteilung FT 1844 Freiburg
   
Mit zwei ersten Plätzen von Patrycia Szekely bis 48 kg und Adrian Preda bis 66 kg bei den Deutschen Meisterschaften der Altersklasse u18 und einem dritten Platz von Soshin Katsumi bis 73 kg beim World Cup in Warschau hat die Judoabteilung der FT 1844 Freiburg hat das erfolgreichste Wochenende ihrer Geschichte gehabt.

Am Samstag ging Adrian Preda bei den nationalen Titelkämpfen in Neuhof an den Start. Nach einem Freilos in der ersten Runde traf er auf Hermann Desch vom JC 66 Bottrop, den er nach gut eineinhalb Minuten Kampzeit vorzeitig besiegte. In Runde zwei traf er auf Niklas Thiem vom Judoclub Leipzig gegen den er über die volle Kampfzeit von vier Minuten gehen musste. Mit einer mittleren Wertung (Waza-ari) konnte der Freiburger den Kampf aber eindeutig für sich entscheiden. Im Halbfinale machte er dann kurzen Prozess mit Sven Gärtner von den Judo-Crocodiles-Hildesheim und siegte bereits nach 45 Sekunden vorzeitig. Gar noch eiliger hatte es der Breisgauer im Finale: Nach nicht einmal einer halben Minute stand er als Sieger gegen Jan Resag vom TSV 04 Bayer Leverkusen fest.
Ebenfalls am Start war für die FT 1844 Freiburg Raphael Schlegel in der Gewichtsklasse bis 90 kg. Nach einer Auftaktniederlage, siegte er gegen Sebastian Wendt vom SV Nienhagen und Darius Tischner vom Polizei-Sportverein Duisburg 1920 bevor er sich Meo Schiedung vom Judo Club Halle geschlagen geben musste. Damit kam er auf einen sehr guten neunten Platz.
Am Sonntag war Patrycia Szekely als amtierende Deutsche Vizemeisterin und sehr erfolgreiche Kämpferin bei den European Cups im vergangenen Jahr die Favoritin. Von Anfang an dominierte sie alle ihre Gegnerinnen deutlich und siegte im Rekordtempo. So brauchte sie nach einem Freilos in der ersten Runde gegen ihre vier Gegnerinnen Rebekka Sommer vom JC Rüsselsheim, Beke von Ahnen vom HT 16, Maike Riehl vom Judo Club Hennef und Leandra Sommer vom Judo Team Steinheim nicht einmal vier Minuten insgesamt! Das Finale dauerte sogar nur 8 Sekunden. Die junge Freiburgerin hat damit auf eindrucksvolle Weise demonstriert, dass sie die absolute Nummer eins in ihrer Gewichtsklasse ist.

In Warschau war Soshin Katsumi beim World Cup am Start. Nach seinem senstionellen siebten Platz beim World Cup in Düsseldorf in der Vorwoche konnte er in dieser Woche seine Erfolgsserie mit einem dritten Platz bei dem wichtigen Turnier fortsetzen. Lediglich eine Niederlage musste das Judotalent auf seinem Weg zur Bronzemedaille wegstecken.

Anika Weihberger

Bild:
v.l.: Trainer Lucian Preda, Adrian Preda, Patrycia Szekely und Raphael Schlegel.