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Datum: 20.06.2009
Ort:
   
Vereinsübergreifendes Trainingskonzept jetzt schon eine Erfolgsgeschichte
   
Rebland-Randori findet immer größere Beteiligung bei Kampfsportlern
Nach dem unglaublichen Zuspruch im letzten Jahr war es für die Initiatoren des Rebland-Randori, Harald Schneider vom Judo-Club Sinzheim und Wolfgang Stadelmann vom Budokai Bühlertal natürlich keine Frage, das beliebte Trainingskonzept auch in diesem Jahr fortzusetzen.
Am vergangenen Samstag richtete der Budokai Bühlertal das auf die Judo-Nachwuchsförderung ausgerichtete Kampftraining in seinen Vereinsräumen aus und die Beteiligung der 7-14jährigen Judokas aus dem mittlerweile gesamten mittelbadischen Raum sprengte nicht nur die Vorstellung der Organisatoren sondern beinahe auch die Kapazität der Trainings-Räumlichkeiten.
Mit 46 Teilnehmern erreichte dieses vereinsübergreifende Gemeinschaftsprojekt in seiner Beliebtheit einen neuen Höhepunkt. Nachdem man in fast allen Bereichen über Motivationsprobleme im Jugendsport spricht, beweisen diese über einen Zeitraum von knapp 8 Monaten laufenden Trainingseinheiten, dass es die willkommenen Ausnahme auch heute noch gibt – ein kreatives Konzept und ausreichendes Engagement vorausgesetzt.
Die hochwirksame Methodik dieses Trainingsprinzips steht mittlerweile außer Frage, schließlich kommen gleich mehrere badische Jugend-Landesmeister der aktuellen Kampfsaison 2009 just aus diesem Teilnehmerkreis. Aber auch immer mehr Neu-Einsteiger finden den Weg hierher, was die Veranstalter in ihrem Tun natürlich weiter bestätigt und gleichzeitig auch für stete Abwechslung bei den Kampfbegegnungen sorgt.
So nahmen auch am letzten Samstag die hochmotivierten Jung-Judokas vieler umliegenden Clubs die Anfahrt ins Dojo nach Bühlertal teilweise bis aus dem Karlsruher Raum auf sich, um die bei diesem Randori-Konzept eingeführten Punktwertungen für ihren speziellen Randori-Pass zu ergattern. Das zum Einsatz kommende Punktsystem kennt dabei keine Verlierer, sondern auch alleinig durch die Teilnahme werden die für die am Jahresende stattfindende Gesamtwertung wichtigen Punkte im Pass testiert und so bleibt auch Spät-Einsteigern immer noch die Chance auf einen der beliebten Sachpreise.
Während bei den übrigen Trainingseinheiten das Erlernen eines ausgewählten Technikbereichs beispielsweise von Fuß oder Hüfttechniken im Vordergrund steht und immer im direkten Anschluss an diese Theorieumfänge das Einsetzen des Erlernten in Randori-Kämpfen praxistauglich unter Beweis gestellt werden kann, fanden am letzten Samstag die so genannten Randori-Kampf-Wettbewerbe statt. Mit ausgewählten Wurftechniken wurde in alters- und gewichtsgerechten Pools gekämpft, um die jeweiligen Gruppensieger zu ermitteln.
Entsprechend engagiert gingen die Kampf-Kids in Bühlertal auf die Matte, die über die gesamten 150 Minuten Trainingsdauer vor Motivation regelrecht brannten, bevor sich die drei Erstplatzierten jedes Pools am Ende Medaillen umhängen lassen durften.
Und eines war danach jedem Einzelnen klar: beim nächsten Rebland-Randori unbedingt wieder dabei sein zu wollen.