Jahreshauptversammlung des Judokreises Mannheim am 15.11.2000 bei der Post SG Mannheim

TOP 1: Eröffnung der Sitzung durch Günter Geist mit Entschuldigung von Simon Fr. Winkelmann wegen Trauerfalls, dadurch geht die Leitung der Sitzung im Komitee an Rolf Wirth, Günter Geist und
Werner Keller.

TOP 2: Termine und Meisterschaften in 2001, vorgestellt durch Jugendreferent W. Keller, da nur Jugendtermine anliegen.
28.4.2001 Kreis Einzelmeisterschaft U11 in Viernheim
KEM U15 entfällt mangels Masse
22.7.2001 Kreiseinzelmeisterschaft U13 im Rahmen des Kolb-Turniers (mangels Masse)
Bezirkseinzelmeisterschaft U13 am 22.9.2001
Die Bezirks-Mannschaftsmeisterschaften U11 und U13 werden ab 2001 offen ausgetragen, sodass (ohne KVMM) direkt bei den Bezirksmeisterschaften eingestiegen wird.

TOP 3: Bericht des Sportreferenten Werner Strittmatter.
Werner erwähnt lobend die Leistungen von Tobias Pfeil aus Hemsbach. Über die Toulonfahrt mit Mannschaftskampf berichtet er, dass 4 Kämpfer des Kreises Mannheim (von 5 möglichen) teilgenommen haben. Von 3 Begegnungen konnten sie eine gewinnen und verloren 2. Um die zukünftigen Bilanzen zu verbessern, hofft Werner auf neue Talente.

TOP 4: Bericht des Jugendreferenten Werner Keller liegt schriftlich vor. Als Höhepunkt des Jahres sieht er das Kurpfalzturnier in Viernheim, bei dem 356 Judoka teilnahmen. In diesem Jahr wurde in dieses Turnier die Kreismeisterschaft der U11 integriert.Über die Städteolympiade 2000 in Karlsruhe ist Werner enttäuscht, was er sowohl an der schlechten Organisation als auch an der mangelnden Beteiligung durch unseren Kreis aufhängt.

TOP 5: Bericht des Kreiskampfrichterreferenten Günter Geist, in dem er mitteilt, auf welch hohem Niveau die Qualifizierung der Kampfrichter aus unserem Kreis inzwischen angelangt ist.
Stattliche 3 DJB A-Lizenz Kampfrichter von insgesamt 6 in Deutschland,
5 Landeskampfrichter (mit den nagelneuen Lizenzen von Klaus Klumpp und Thomas Strittmatter)
2 Bezirkskampfrichter und 6 Kreiskampfrichter, kommen aus unseren Reihen.Er führt an, dass zur Zeit leider keine Anwärter folgen, und bietet an, am kommenden Sonntag Interessierte auf einen Anwärterlehrgang zu schicken! Zu dem schwerwiegenden Thema der Kampfrichterbeleidigungen merkt er an, dass der Verein eines beleidigenden Sportlers in Zukunft härter bestraft werden soll (der Verein wird mit einer Geldbuße belegt)!
Zu dem Bericht liegen keine Fragen vor.

TOP 6: Bericht des Kassenwartes Rolf Wirth liegt schriftlich vor.
Anmerkung Werner Strittmatters, dass festgelegt wurde, dass Funktionäre "Sport in Baden" über ihren Heimatverein beziehen sollten und nicht über den Kreis (pro angef. 50 Mitgliedern stehen jedem Verein 3 Hefte kostenlos zu), da diesem dadurch ein Kostenpunkt von 24.- DM entsteht. Rolf Wirth bittet die Vereine, ihre Kreisgebühren in Zukunft mit Vereinsnamen zu überweisen. Sonst liegen weder Fragen noch Anmerkungen zum Bericht vor.

TOP 7: Der Bericht des Kreisfachwartes Simon Winkelmann wird verlesen; es liegen keine Fragen vor.

TOP 8: Bericht der Kassenprüfer.
Aus dem Bericht der Kassenprüfer geht hervor, dass ein Betrag incl. Quittung noch aussteht. Rolf Wirth versichert hierzu, dass sowohl Betrag als auch Beleg inzwischen (im Februar) eingegangen und in 2000 verbucht sind. Ansonsten freuen sich die Kassenprüfer darüber, dass die Kasse sehr klar und übersichtlich geführt wurde. Die Bitte für die Kreiseinlage, Rechnungen mit Rechnungsnummern an die Vereine zu verschicken, wird gestellt.

TOP 9: Verschiedenes
Klaus Blochmann macht darauf aufmerksam, dass am Sonntag, den 26.11.2000 von 9-11 Uhr in Viernheim, Schillerschulhalle ein Lehrgang mit dem Thema Judo-Selbstverteidigung unter seiner Leitung stattfindet, zu dem bei ihm bis dato noch keine Anmeldungen eingegangen sind.
Joe Schmitt kündigt für ab Januar 2001 ein Ringrandori für alle Interessierten ab U17 in Hockenheim an, das auch noch mal auf der Kreisseite im Internet veröffentlicht werden wird.
Dies veranlasst Günter Geist dazu, nochmals auf die Internetseite des BJV hinzuweisen, die unter folgender Adresse zu erreichen ist: http:www.badischer-judo-verband.de
Daraufhin stellt Günter Geist die Frage, ob der Kreis im Moment eine Seniorenmannschaft für die Bezirksliga stellen kann, was verneint wird. Günther Hamm stellt den Antrag, bei Großturnieren Eltern vom Mattenrand und auf die Tribüne zu verbannen und fragt gleichzeitig, wie das möglich gemacht werden kann.
Dazu nimmt Günter Geist, als Kampfrichterobmann Stellung, indem er erklärt, dass laut Reglement der Publikumsbereich erst nach mindestens 3m Abstand zur Matte beginnen darf und bittet die ausrichtenden Vereine selbst dafür zu sorgen, dass dieser Abstand auch eingehalten wird. Um den ohnehin schon nicht gerade guten Ruf der Kampfrichter nicht noch unnötigerweise weiter zu verschlechtern.
Dies fordert auch Eckart Scholz, der darum bittet, dass jeder Verein in seinen eigenen Reihen wirken sollte, was auch bei dem leidigen Thema der Straßenschuhe in der Halle von Nöten ist.
Rolf Wirth berichtet von seinen guten Erfahrungen mit den Absperrungen der Tischtennisspieler.
Auch G. Geist betont noch einmal die Wichtigkeit des Vorbildcharakters der Betreuer.
Joe Schmitt fallen zu diesem Thema die Zustände auf der Badischen Meisterschaft in Bad Säckingen ein, wo bei 400 Gästen nur ein Sicherheitsabstand von 1,60 m eingehalten wurde, zu allem Elend waren auch sonst in der Organisation einige Patzer aufgefallen, wie z.B. falsche Ausschreibungen, schlechte Übersicht etc..Eckart Scholz fasst noch einmal zusammen, dass die ausrichtenden Vereine sich dafür verantwortlich fühlen sollten, dafür zu sorgen, dass keine Zuschauer und keine Straßenschuhe in der Halle sind.

Um 20.40 Uhr beendet Rolf Wirth die Sitzung, nachdem Günter Geist für die nächste Kreissitzung den 14.11.2001 um 19.00 Uhr festgelegt hat, und Wilfried Eckstein aus Reilingen sich bereit erklärt hat, die Sitzung im "Selzer Hof" Tiegelgasse in Reilingen durchzuführen.

           

Schriftführer

Petra Naumann