zur Startseite

KontaktTermineNewsVereineInformationenJudoreferateSektionenDownloadsLinks
Datum: 08.07.2015
   
Pflicht eines Datenschutzbeauftragten
   
Grundsätzlich sind alle Organisationen bei denen mindestens 10 Personen mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind, dazu verpflichtet, einen Datenschutzbeauftragten zu bestellen (§ 4f BDSG). Ein Datenschutzbeauftragter muss nur dann in jedem Fall bestellt werden, wenn ein System eingesetzt wird, für das eine sog. Vorabkontrolle erforderlich ist. Diese ist nach § 4d Abs. 5 BDSG notwendig, wenn personenbezogene Daten, insbesondere solche im Sinne des § 3 Abs. 9 BDSG (Angaben zu rassischen und ethnischen Herkunft, politische Meinung, religiöse oder philosophische Überzeugung, Gewerkschaftszugehörigkeit, Gesundheit oder Sexualleben) verarbeitet werden oder die Verarbeitung personenbezogener Daten dazu bestimmt ist, die Persönlichkeit des Betroffenen einschl. seiner Fähigkeiten, seiner Leistung oder seines Verhaltens zu bewerten.

Da beim Großteil der Sportvereine nicht mehr als 9 Personen mit der Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind und auch keine Daten über rassische oder ethnische Herkunft, zur politischen Meinung, religiöse oder philosophische Überzeugung, Gewerkschaftszugehörigkeit, Gesundheit oder Sexualleben erhoben und verarbeitet werden, besteht für diese Vereine keine Pflicht, einen Datenschutzbeauftragten zu bestellen. Ein Großteil der Sportvereine haben somit keine Pflicht einen Datenschutzbeauftragten zu nennen. Aber es befreit sie nicht, sich mit dem Thema Datenschutz auseinander zu setzen.