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Datum: 07.12.2013
Ort: Bad-Krozingen
   
Sportassistentenausbildung (Bad-Krozingen)
   
Mit 30 Teilnehmern war der erste Teil des Sportassistenten-LG in Bad Krozingen gut besucht.
Nach einer ersten Kontaktaufnahme stand die Anfängermethodik auf dem Programm. Formen des Aufwärmens z.B. durch „Kleine Spiele für viele“ und „Kleine Zweikämpfe“, die es schon Anfängern ohne Judokenntnisse erlauben „richtig zu kämpfen“, zuerst am Boden aber auch im Stand. Von der „Steuerrad“-Bewegung bis zur „Affenschaukel“ wurden Umdrehtechniken und Befreiungen spielerisch erarbeitet.

Allen Teilnehmern, die mit Vorschulkindern arbeiten, wurde empfohlen sich das DJB-Lehrmaterial für die Ausbildung der 5 bis 7-Jährigen „Judo spielend lernen“ anzuschaffen. Für ältere Neueinsteiger wurden Würfe gegen Uke im Kniestand gezeigt, um Uke zu Beginn ein sicheres und schmerzfreies Fallen zu ermöglichen.

Nach dem Mittagessen stand Regelkunde vor allem Listenführung mit der südbadischen Jugendreferentin Natalie Krauß auf dem Plan.

Einfache Umdrehtechniken aus den Standardsituationen des Bodenkampfes wie Bank, Bauchlage und
eigener Rückenlage rundeten die Bodentechniken für Anfänger ab.

Im 2. Teillehrgang ging es um Koordinationsschulung im Judo in der Grundausbildung und der Methodik zum gelben Gürtel. Variantenreiches Rollen und Fallen wurde mit Hilfe des Ukemi-Balls (großer Pezziball) geübt.

Unter Leitung des ehemaligen Kreiskampfrichterreferenten Georges Bouchareb wurden in der Regelkunde die Kriterien für die Wertungen im Wettkampf erarbeitet. Die Sonderregeln in den verschiedenen Altersklassen zum Schutz der Jugend wurden ausführlich durchgesprochen und auch die „Reiter“- Technik erklärt, die bei der Jugend verboten ist.

Ein umfangreiches Programm erwartete die Sportassistenten im dritten Teil. vormittags war die Vermittlung der Techniken des 6. und 5. Kyu an der Reihe und nachmitttags moderne Wettkampftechniken in Form eines Handlungskomplexes.

KR Bouchareb erläuterte die in der WKO verbotenen Handlungen sowie die Strafen von Shido und appellierte an die Jugendlichen sich als Kamprichter zur Verfügung zu stellen. Es meldeten sich immerhin fünf Interessierte, die sich als KR-Anwärter ausbilden lassen wollen.

Zum Abschluss durften die Teilnehmer ihre Sportassistenten-Lizenz in Empfang nehmen.